Burnout und Depression

Depressionen stellen die psychiatrische Herausforderung nicht nur der Gegenwart, sondern auch der Zukunft dar. Depression ist bei weitem die häufigste diagnostizierte psychische Störung. Gleichzeitig boomt der Markt für Antidepressiva.
Angesichts dieser Entwicklungen und Herausforderungen ist es erstaunlich, wie wenig systemisch ernstzunehmende Antworten zu vernehmen sind. Antworten nicht nur auf die klinischen und therapeutischen Herausforderungen, sondern auch in Bezug auf die konzeptuellen und theoretischen Herausforderungen. Man hat den Eindruck das Feld wird ganz den Neuromythologen überlassen und nur verschämt zeigt sich der eine oder andere kalauernde oder lösungsorientierte, sich systemisch gebende Beschwichtigungs-, Tröstungs- und Aufmunterungsversuch.

In dem dreitägigen Seminar wird nicht nur eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Wissen gegeben, sondern auch die Frage gestellt, ob die bisher entwickelten und verwendeten systemischen Konzepte und Methoden den depressiven Herausforderungen gerecht werden können. Es wird ein ideen- und kulturwissenschaftlicher Ansatz für die depressive Herausforderung vorgestellt. Klinische Erfahrungen mit diesem Ansatz werden demonstriert und eingeübt.
 
 
Leitung: PD Dr.med. Dipl.-Psych. A.Retzer
Termine: 30.10.-01.11.2017
Beginn erster Tag:10.00 Uhr
Ende letzter Tag:13.00 Uhr
31.10.-02.11.2018
Beginn erster Tag:15.00 Uhr
Ende letzter Tag:16.00 Uhr
Ort: Systemisches Institut Heidelberg
Bleichstr.15, 69120 Heidelberg
Teilnahmegebühr: 390,- EUR (für 3 Tage)
Anmeldeschluss:
30.09.2017
28.09.2018

 

 

 

 

 

 
 

 

Die Akkreditierung des Seminars wird bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt.

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